
Projekte / Referenzen
Holzskulpturen, Naturerfahrungsräume und künstlerische Gestaltung für öffentliche Räume und private Auftraggeber.
Skulpturenpfad im Thüringer Wald
Im Rahmen der Künstlerresidenz „Landfestivals Georgenthal“ im Thüringer Wald entstand eine Reihe von Holzskulpturen, die als dauerhafte Installation entlang eines Waldpfades von mir geschnitzt wurden. Unter dem Titel „Stimmen des Waldes“ laden die Arbeiten dazu ein, innezuhalten, genauer hinzuschauen und in einen stillen Dialog mit der umgebenden Natur zu treten.



Aus alten Holzstämmen entwickelt, greifen die Skulpturen Formen aus Flora und Fauna sowie abstrahierte Figuren auf. Die reduzierte, klare Formensprache lässt bewusst Raum für eigene Assoziationen: Kinder und Erwachsene können in den Formen Tierwesen, Fabelgestalten oder reine Struktur und Materialität entdecken.



Wichtig war mir, die Skulpturen so zu gestalten, dass sie sich organisch in den Wald einfügen: Sie markieren den Weg, ohne ihn zu dominieren, und verändern sich mit Licht, Wetter und Jahreszeiten. So wird der Skulpturenpfad zu einem Ort der Begegnung von Kunst, Landschaft und persönlicher Naturerfahrung.
Skulptur: Sitzende Frau

Beim Betrachten des Eichenstamms habe ich die Rückansicht dieser sitzenden Frau entdeckt ..

.. und nach und nach über den Rücken ist die restliche Skulptur entstanden ..

… abschließend habe ich sie mit Kettensäge, Flex und klassischen Holzbeiteln aus dem Eichestamm geholt.
Skulptur: Stehende Frau aus Birkenholz



Dieses Projekt der „Stehende Frau“ entstand in Bremervörde und wurde in einem konzentrierten Zeitraum von fünf Tagen realisiert: von der ersten Idee bis zur fertigen Skulptur. Ausgangspunkt war ein hoher Eichenstamm, aus dem sich nach und nach diese „verträumte Lady“ entwickeln sollte. Zu Beginn stand die Ideenfindung direkt am Holz: Proportionen, Haltung und Ausdruck wurden skizziert und am Stamm angezeichnet, damit die Figur eine stimmige Präsenz bekommt und aus dem Material von mir heraus „gelesen“ werden kann. Anschließend folgten die groben Vorarbeiten mit der Kettensäge. In dieser Phase wurden die Grundform, die Silhouette und die wichtigsten Volumen herausgearbeitet, bis die Figur klar erkennbar war. Danach begann die Feinausgestaltung: Mit Schnitzeisen wurden Übergänge präzisiert, Flächen geglättet und Details ausgearbeitet. Weitere Arbeitsschritte erfolgten mit Werkzeugen wie dem Winkelschleifer, um Konturen zu schärfen, Formen zu verfeinern und die Oberfläche feiner auszuarbeiten. So entstand Schritt für Schritt aus dem massiven Birkenstamm eine ausdrucksstarke, verträumte Figur mit einer klaren, zeitlosen Anmutung. Mit der abschließenden Behandlung mit einer speziellen, ökologischen Schutzemulsion ist sie vor der Witterung geschützt.
Was Kunden sagen:
Niko Wemken„Mit feinem Gespür gestaltet Mareika Neumann Skulpturen, die jeden Ort atmosphärisch und gestalterisch aufwerten.“
Gartenlandschaftsbau
